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Samstag

Es begann alles am Samstagmorgen um 7 Uhr auf dem Parkplatz am Kaphaus.Ziemlich müde Leiter trafen sich zum Packen der bereits zusammengestellten Materialien ein. Die Stimmung war gut, jedoch immer mit dem Gefühl im Bauch "Läuft alles gut?", "Wird es genauso toll wie das letzte Mal?". Vergessen war all' die Arbeit und mit den Kindern, die um 8 Uhr eintrafen, ging es dann nach Reisesegen und Singen unseres Lagerliedes (gedichtet von Klaus-Peter und Jenny Frantz) in den Bus und auf die Autobahn! Nach ca. 2,5-stündiger Fahrt begannen die Kinder mit dem Einrichten der Schlafplätze in der Halle. Holger, Martha, Lars und Sebastian waren bereits freitags angereist und hatten alles eingerichtet. Nach einem leckeren Mittagessen sind die Kinder mit den Leitern auf Ortserkundung gegangen und haben neben der Telefonzelle und der Kirche auch den Rest vom 500-Seelen-Ort zu sehen bekommen. Das Abendprogramm, vorbereitet durch Elke und Daniel, bestand aus Kennenlern- und anderen lustigen Spielen. Schließlich war es dann Zeit für die Abendreflexion. Alle Kinder mussten pünktlich um 22:30 Uhr in den Schlafsack. Verwunderlich war nur, dass niemand am ersten Abend lange wach war und mit Taschenlampen "gefunzelt" und erzählt hat.

Sonntag
Um 7:30 wurde geweckt und nach Wasch- und Duschgelegenheit ging es um 8 Uhr zum Morgenimpuls von Tobi und Bolle, die eine "neue und unbekannte" Geschichte von der kleinen Schraube erzählten. Um viertel nach 8 ging es dann putzmunter zum ersten Frühstück hinunter in den Speisesaal. Auf das Frühstück folgten, wie es ab jetzt jeden Tag sein würde, die Dienste: Küchendienst (morgens, mittags und abends logischerweise nach diesen Mahlzeiten), WC-Dienst und Innen- und Aussendienst. Den WC-Dienst übernahmen Bolle, Heiner, Jupp und Sven für die ganze Woche, so dass dieser Dienst den anderen (falls sie nicht gegen irgendwelche Regeln verstoßen sollten) erspart blieb! Das Vormittagsprogramm bestand aus dem Chaosspiel, vorbereitet von Sonja, Elke und Simon. Beim Chaosspiel rasen Leiter und Kinder in Gruppen durchs Haus, nachdem sie auf einem Spielfeld ihre Nummer erwürfelt haben. Sie suchen diese auf Zetteln, die im Haus verteilt sind. Mit dem Wort auf der Rückseite des Zettels holen sie sich eine Frage an Station Nr. 2 ab und beantworten diese an Station Nr 3. Dann dürfen sie wieder würfeln. Auf das Mittagessen um 12:30 folgte Lagerrat um 14 Uhr und Kiosk um 14:30. Um 15:00 starteten wir in den Nachmittag mit dem Bau eines Waldspielplatzes und nach dem Essen gab es um 20:00 eine kleine Wanderung, damit unsere Kuratin Sonja genügend Zeit hatte, alle Vorbereitungen für einen Wortgottesdienst zu treffen. Als wir in den Saal der Halle kamen, war alles vorbereitet. Nach dem Gottesdienst ging es dann ins Bett.

Montag
Vom schlimmsten Tag der Woche konnte auf gar keinen Fall die Rede sein! Wir begannen, wie immer, um halb acht mit Wecken. Nach Morgenimpuls und Frühstück haben wir den Kindern in Form von Workshops die Chance zu verschiedenen Dingen geboten. Sie konnten Lagerbanner malen mit Kea und Sebastian, Gipsmasken machen mit Sonja und Tobi, Freundschaftsbänder knüpfen mit Elke und Daniel oder mit Gerold und Simon in der Geschichte der Pfadfinder wühlen. Etwas ganz Besonderes gab es für Kevin und Jaqueline: Sie haben mit Martha und Holger eine Gemüsesuppe für alle gekocht! Wahrhaft lecker! Nach Mittag und Siesta haben sich die Leiter verkleidet und im Dorf versteckt. Dort mussten die Kinder sie finden und mit "Ey, du alte Schachtel" ansprechen, um eine Unterschrift zu bekommen. Zu finden gab es den Feuerwehrmann Mathes, den Tischler Bolle, die Zweimeterfrau Sebastian, Daniel als Daniel, Sonja als hippige Ökochristin, Tobi und Gerold als Golfer und Caddy, Kea als Ausreißerin von Zuhause, Martha und Jan-Moritz als Pennerpaar, Simon als Angler ohne Angel unter der Brücke am Fluss und Elke als ausländisches Weib! Als Abendprogramm war eine Mini-Playback-Show angesagt, wo wir Auftritte von "Sportfreunde Stiller", "Christian", "Massive Töne", "Las Ketchup", "Fünf Sterne Deluxe", "Funny van Dannen" u.v.m. hatten.

Dienstag
Aufgestanden um 7:00, Morgenimpuls, Frühstück, Dienste, ab auf den Tages-Hike! Die Kinder wurden mit je 2 Leitern in drei Gruppen in ca. 20 km Entfernung ausgesetzt und mussten nach Karten zurückfinden. Nach dem Abendessen haben dann Sonja und Elke Geschichten vorgelesen, anschließend durften die Kids im Luftmatratzenkreis liegenbleiben und dort, mitten in der Halle, schlafen.

Mittwoch
Wann war wohl Wecken? Richtig 7:30! Das Vormittagsprogramm bestand aus Feuerführerschein und Messerführerschein. Die Kinder mussten in der Theorie Regeln aufstellen und anschließend im praktischen Teil üben und einhalten. Zum Schluß gab es dann die theoretische Prüfung, die der Großteil der Kids bestanden hat! Nach Siesta, Lagerrat und Kiosk ging es dann im großen Außenspiel darum, auf einem Trip durch Afrika, Europa, Asien, Australien, Amerika und der Anktarktis die Welt durch das Lösen verschiedener Aufgaben zu retten! Am Abend erfreuten uns Thomas Gottschalk und Wolfgang Lippert mit "Wetten dass??" Leiter und Kinder mussten knifflige Wetten bestehen! Wettkönig wurde dann Sebastian, der es innerhalb von 10 Minuten schaffen musste, zum Raiffeisenmarkt zu laufen, dort die Öffnungszeiten zu fotografieren und dann wieder zurück zur Halle zu laufen! Er schaffte diese Aufgabe in grandiosen 7 Minuten! Nachdem die Kinder um 22:30 im Bett waren, mussten sie um 24 Uhr noch mal raus zur Nachtwanderung! Die Nacht war kalt und wolkenlos, Vollmond, genau richtig!

Donnerstag
GAMMELMORGEN! Heiß ersehnt von Kindern und Leitern, gelang es den meisten Leitern zum ersten Mal im siebten Lager, länger als bis 9 Uhr zu schlafen! Die Kids waren ausgesprochen ruhig! Vielen Dank nochmals meinerseits! Nach dem Mittagessen gab es Kiosk und Lagerrat, nach der gekürzten Siesta dann Spiele. Einige spielten Gesellschaftsspiele, andere musizierten, der Waldspielplatz wurde eingerissen und einige bemalten T-Shirts. Kurz vorm Abendessen war dann "Duschparty" angesagt. Leiter in Badehose rannten durch die Halle und duschten alles und jeden, der nicht bei 3 auf den Bäumen war! Nachdem beim Tschai-Abend am Lagerfeuer alle Witze erzählt, sämtliche Lieder gesungen und der ganze Tschai getrunken waren, ging es zur letzten Abendreflexion und ab ins Bett!

Freitag
Der letzte Tag brach mal wieder um 7:30 Uhr an und nach dem Frühstück wurde gepackt, aufgeräumt, das Gepäck in den Hänger geladen, noch ein paar Spielchen gespielt und dann ging es auf gen Heimat Borken!

Ein Bericht von Mathes
     
         
           
           
           
           
           
           
           
           
     
   
       
 
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Stand: 17.02.2017