Friedenslicht

Erschienen am 19. November 2021 in Aktuell

Simon

 

Das Friedenslicht aus Bethlehem wird in diesem Jahr zum 28. Mal Deutschland erreichen und an alle Menschen guten Willens verteilt werden. Frieden gilt es zu teilen, dafür brauchen wir Menschen und eine Gemeinschaft. „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“, Wir knüpfen aufeinander zu, wir knüpfen aneinander an, wir knüpfen miteinander, Shalom, ein Friedensnetz. Mit diesem Motto möchten wir alle Menschen guten Willens zum Frieden mit- und untereinander aufrufen. Überall erleben wir Unfrieden: zwischen Ländern, zwischen Menschen, zwischen Religionen und zwischen Ideologien. Je fester und stärker dieser Unfrieden ausgeprägt ist, desto schwieriger ist es oft, diese Linien zu überwinden. Nur gemeinsam kann Frieden entstehen und durch gute Beziehungen miteinander verknüpft werden. 

Schon Mahatma Ghandi war sich bewusst: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“ Jedes Jahr machen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte in Bethlehem zu uns nach Hause zu holen. Dabei überwindet es einen über 3.000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen. Es verknüpft Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Gerade in diesem Jahr spüren wir, wie es ist, wenn sich Grenzen bilden, wenn Grenzen sogar geschlossen werden und wir in unserer Freiheit eingegrenzt werden. Das Corona Virus hat uns aufgezeigt, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, aber auch, wie wichtig Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht sind. In diesem Sinne werden wir auch in diesem Jahr das Friedenslicht nach Deutschland holen und entsprechend eine Weitergabe zu  ermöglichen. Wir ermutigen auch in diesem Jahr alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder und viele freiwillige Helfer, das Friedenslicht aus Bethlehem als Zeichen des Friedens an zahlreichen Orten in ganz Deutschland zu verteilen und somit allen Menschen den Zugang zu ermöglichen. In Borken und Gemen werden es die katholischen und evangelischen Gemeinden sowie der Arbeitskreis Ökumene Borken sein, die das Friedenslicht weitergeben.

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Ökumene der christlichen Kirchen in Borken hätten wir dieses Jahr das Friedenslicht gerne wieder verteilt, aber Corona lässt es leider auch dieses Jahr nicht zu. Trotzdem muss keiner auf des Licht verzichten, wir werden eine Lösung finden, wie ihr an das Friedenslicht kommt.

Comments are closed.